~Chilled~

Ich bin froh endlch wieder nicht rauchen zu müssen um mit der Welt, so schrecklich sie auch sein mag, klar zu kommen! Keine Lügen mehr, keine Verdrängung! Klar werde ich irgendwann mal wieder einen rauchen, aber ich hoffe NIE wieder exzessiv.

Die letzten Tage der Ferien waren wunderbar! Ich war seit Donnerstag bei der Action Week der Freien Uni Bochum und habe mich endlich mal wieder politisch angagiert. Vieles gibt es bei der FUB (FUB HURRA!) noch zu verbessern, mit Sicherheit, aber der Grundgedanke gefällt mir. Für Solidarität und freie Bildung!
Donnerstag wurde viel disskutiert und Informiert was mir ebenso gut wie der Freitag, wo eigentlich nur gemütliches kennenlernen und zusammen trinken stattfand, gefallen hat.
Samstag wollte die FUB ein Zeichen setzen und wir haben sehr gut organisiert (hier ein großes Lob an die Orga´s) das alte Bundesbahn Schulungsgebäude vor der Komerzdisco "Riff" besetzt und dort gefeiert. (Danke an Marlen das wir dabei sein konnten)
Ich finde die Feier dort war die beste die ich in meinem ganzen Leben erleben durfte! Man fühlte sich einfach nur frei. Stress gab es mit der Polizei keinen, da sie dachten es wäre Bahngelände und die erste Streife die vorbeikam den BGS informiert hat, der denen wiederrum gesagt hat das es kein Bahngelände ist und von der Bermuda3eck "Mafia" angemietet wurde. Die kam auch prompt und der "Don" hat sich mit den Leitern der FUB auseinandergesetzt, was ergeben hat das die FUB die Räumlichkeiten gerne nutzen kann! Er war ein bisschen sauer wegen dem teuren Sicherheitsschloss (Man war das schwer zu knacken) aber mehr auch nicht! Der Abend ist dann sehr gut ausgeklungen mal von den zich Stunden Wartezeit an allen großen Bahnhöfen auf dem Weg nach Krefeld abgesehen.

Dort haben wir dann Marlen´s Großeltern verabschiedet und ersteinmal geschlafen :D
Marlen ich danke dir sehr das wir dort geblieben sind, obwohl wir den Abend anders geplant hatten, aber ich konnte nicht anders, ich wollte dabei sein! In dem Sinne: Ich Liebe Dich!

~good morning

17.4.07 03:06, kommentieren

~The Beast within~

Manipulation und Kontrolle waren über Jahre hinweg meine „Gaben“, dass was mich ausmachte. Viele Menschen haben darunter gelitten. Nun treffe ich auf die Person die das, eher unbewusst, nicht zulässt, die ICH sogar dazu angehalten habe öfter ihren Willen durchzusetzen und mich nicht immer gewähren zu lassen, egal welche Mittel ich anwende. Im ersten Moment ist es mir heute nicht aufgefallen…doch dann liege ich da, sehe die Fehler die gescheiterte Manipulation und fühle mich angegriffen. Das Kind in mir, das nach diesen „Geboten“ lebt fühlt sich verletzt, in die Ecke gedrängt. Ängstlich und voller Wut weil seine Methoden nicht greifen, verwandelt es sich in einen Wolf und geht zum Angriff über um wenige Augenblicke bevor es zu spät ist von dem Erwachsenen Kind niedergestreckt zu werden
In solchen Momenten bekomme ich Angst vor mir selbst, Angst davor das ich dem der diese kindlichen „Gebote“ bricht Schmerz zufügen könnte, einfach so im Affekt, ein Ausbruch der Wut.

To be continued

zu lange Pause zwischen dem letzten Satz und dem Versuch weiterzuschreiben

1 Kommentar 11.4.07 03:51, kommentieren

~Torn between~

„Halte an einer Zukunft fest, egal ob sie dir gefällt oder nicht…“ Was hat Zukunft? Braucht man nicht so etwas wie ein „Ich“ um eine Zukunft zu haben, um sagen zu können was man in Zukunft machen möchte? Wie definiert sich das Wort Ich? Für mich bedeutet es, dass man Tag für Tag weiß was man möchte, was man werden will, wo man in Zukunft hin will, mit wem man sein Leben fristen will. All das fehlt mir, mal mehr mal weniger. Warum fehlt mir dieses Ich-Gefühl? Konnte ich es während meiner Schulzeit nicht manifestieren? Weil mir so oft Entscheidungen abgenommen wurden? Ich kann es nicht beantworten. Schickt mir den besten Psychologen dieser Welt und er wird es nicht herausfinden. Warum? Wenn ich eins gelernt habe, dann wie ich Menschen manipuliere, wie ich Lüge, wie ich mein Ich verstecke, so gut verstecke das es mir vielleicht deshalb abhanden gekommen ist. Vor ein paar Monaten habe ich mich auf die Suche begeben, Ich habe meine erste selbstständige, wichtige Entscheidung getroffen, Ich habe mein Abitur abgebrochen und taumle seitdem von Job zu Job, von Idee zu Idee, um mein Ich zu finden. Viele sagen ich bin zu alt dafür und sollte mir langsam im klaren darüber sein was ich in meinem Leben erreichen möchte. Aber ich habe keine andere Möglichkeit, ich muss das erlernen was mir in meiner Kindheit, wo sich normalerweise ein Ich-Gefühl einstellt, nicht möglich war. Dieser Druck der Gesellschaft lastet so schwer auf mir, dass es die Suche erschwert, ja sie sogar fast unmöglich macht und mich Tag für Tag neu kämpfen lässt.
Ich möchte hier noch mal meinen Dank an die Menschen richten die mich unterstützt haben und es, teilweise, noch immer tun. Es ist schwierig eine Reihenfolge zu finden, wodurch sich niemand gekränkt fühlt, aber ich gebe mein bestes.
Als erstes gilt es hier Marlen zu nennen, du weißt nicht viel über mich, aber genau deswegen liebe ich es in deiner Nähe zu sein, weil ich einfach nur Ich (merkt ihr das Paradoxum -.-?) sein kann, meist ohne viele Fragen und unangenehme Forderungen/Druck mein Leben geniessen kann.
Nun zu Frank, über viele Jahre hinweg und ich wünschte es wären mehr, standest du als „Herr Ostermann“ hinter mir, hast mir Druck gemacht und nur das beste für mich gewollt. Du warst ein sehr guter Ersatzvater! Ich danke dir für die vielen Denkanstösse und die Kraft und Zeit die du in mich gesteckt hast!
Johannes! Was soll ich sagen? Ich danke dir sehr dafür, dass du mir einen Freundeskreis gezeigt hast indem so viele unterschiedliche Menschen anzutreffen sind. Ich fühle mich wohl bei euch. Ebenso danke ich dir für die vielen Abende indem du mich mit guten Worten aufgebaut und mich vor schlimmeren bewahrt hast.
Ebenso gehören meine Eltern erwähnt. Ich bin bestimmt nicht der Sohn den ihr euch immer gewünscht habt, aber wer aus unseren Familie entspricht schon einem Wunsch? Ich danke euch dafür, dass ihr immer hinter mir steht, egal wie schwierig es manchmal auch sein mag.
Mir fällt es wirklich schwer hier alle Menschen die mir geholfen/mich positiv geprägt haben aufzuzählen. Jemanden möchte ich aber unbedingt noch nennen.
Livia, du hast mir gezeigt, wie man NICHT mit Menschen umzugehen hat, dass man Gefühle achten und mit Respekt behandeln sollte, dass es verdammt noch mal keinem Menschen zusteht einen anderen aus einer Laune heraus zu verletzen nur um über seine eigenen Probleme hinwegsehen zu können. Ich weiß das du das nicht so wolltest und mittlerweile auch viele Positive Veränderungen durchgemacht hast, aber es musste einfach erwähnt werden. Ich wünsche dir hier viel Glück auf deinen weiteren Wegen.
Nun, was gibt es noch zu sagen? Vielleicht kann mir jemand die Antworten auf meine Fragen liefern, aber eins steht fest: Ich kämpfe weiter und gebe mein bestes mich nicht von irgendwelchen allgemeingültigen „Regeln“ unterwerfen zu lassen, sei es das letzte was ich tue!

Guten Morgen, möge die zweite Flasche Rotwein vernichtet werden!

1 Kommentar 3.3.07 05:23, kommentieren